Beratung für Menschen mit gewalttätigem Verhalten in der Partnerschaft

Das Angebot richtet sich an Menschen, die

  • in ihrer Partnerschaft gewalttätiges Verhalten gegenüber ihrer (Ex-)Partnerin oder ihrem (Ex-)Partner zeigen
  • befürchten gewalttätig zu werden, weil sie um ihr Gewaltpotential wissen
  • aus eigener Motivation ihr Verhalten ändern wollen
  • institutionell oder durch die Justiz zugewiesen werden
  • in ihrer Familie oder ihrem sozialen Umfeld von Menschen mit gewalttätigem Verhalten betroffen sind bzw. davon Kenntnis haben

Die Beratung dient dem Opferschutz. Menschen, die in engen sozialen Beziehungen gewalttätige Handlungen ausführen, können lernen diese zu beenden. Um zukünftig gewaltfrei handeln zu können, besteht die Möglichkeit an einem sozialen Training teilzunehmen.

Grundlage unserer Arbeit ist die eindeutige Ablehnung gewalttätigen Verhaltens, jedoch nicht der Person. Wir beraten Einzelne, Paare und bieten bei Bedarf geschlechtsspezifische Gruppen an.

Die Beratungsarbeit findet in Kooperation und Vernetzung mit Institutionen statt, die in ihrem professionellen Handeln mit häuslicher Gewalt befasst sind.

Das AWO-Beratungszentrum Schwalm-Eder ist Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt e.V.

Downloads:
Flyer Beratung für Menschen mit gewalttätigem Verhalten in der Partnerschaft – Betroffene
Flyer Beratung für Menschen mit gewalttätigem Verhalten in der Partnerschaft – Allgemein

 

Weitere Informationen:

Telefonische Beratung in Corona-Zeiten

Aufgrund der aktuellen und besonders angespannten Situation haben wir eine wöchentliche Sprechzeit eingerichtet. Jeden Mittwoch von 17.00 bis 18.00 Uhr (Telefon 05681 / 6888) besteht das Angbot ein Gespräch zu führen um in Krisensituationen nicht die Beherrschung zu verlieren.

Soziales Trainingsprogramm

Um eine Verhaltensänderung zu bewirken, werden im sozialen Trainingsprogramm folgende Ziele verfolgt:

  • Übernahme der Verantwortung für das eigene gewalttätige Handeln
  • Erkennen und Akzeptieren eigener Grenzen und Grenzen anderer
  • Erlernen von Empathiefähigkeit
  • Verbesserung der eigenen Wahrnehmung und Kommunikationsfähigkeit in Beziehungen
  • Erlernen alternativer Konfliktlösungsstrategie
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